Moselcamino

Moselcamino I vom 14. bis 16 Juli

Am Freitag, dem 14 Juli starten wir nach dem Pilgersegen im Dom mit 15 Pilgerinnen nach Treis-Karden/Mosel, Ziel unserer 3-tägigen Pilgeranderung ist am 16. Juli Zell. Die Strecke beträgt ins ca. 40 Kilometer, allerdings sind ca. 400 Höhenmeter zu überwinden. Der Schwierigkeitsgrad dieser Route ist sicherlich fordernd, aber nicht überfordend, denoch ist wegen so mancher steilen Passage im Weinberg ein ausreichendes Mass an Kondition und Trittsicherheit sowie vernünftiges Schuhwerk unbedingt erforderlich.

Der 1. Tag führt von uns von Karden nach Kloster Engelport, indem wir übernachten werden. Am zweiten Tag führt unsere Wanderung über Beilstein nach Bullay, diese Strecke ist mit 18 Kilometer die längste Etappe unserer Wanderung.

Am letzten Tag führt unser Weg von Bullay über die Marienbrug nach Zell an der Mosel. Nach einer kurzen Stärkung werden wir am späten Nachmittag wieder mit dem Zug in St. Wendel wohlbehalten und voller Eindrücke ankommen.

Anfang September werden wir im Rahmen der Kolingfamilie einen Vortrag des Moselcamions halten, Eine Pilgerwanderung auf dem Moselcamino" mit dem Untertitel "Warum in der Ferne schweifen ...". 

 

Fastenwanderung – Sechs-Pfarreien-Wallfahrt

Los ging es am 25. März um 10 Uhr mit dem Pilgersegen im Dom, den Pastor Klaus Leist uns spendete. Aus allen Pfarrgemeinden kamen die Pilger und Pilgerinnen, aber auch uns den umliegenden Orten. So starteten wir mit einer großen Gruppe bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Urweiler, wo wir in der Kirche unsere erste Station machten. Impulse rund um das Thema „ Fasten“: Fasten mit den Augen, mit den Füssen, mit dem Mund - damit setzten wir an vier Stationen auseinander. Unser Weg führte uns am Judenfriedhof vorbei hinauf zum Bildhauersymposion vor Baltersweiler, wo wir eine Vesper einlegten. Dort hatten Roland Geiger und Mechthild Spengler Getränke und Kranzkuchen aufgebaut, so dass wir nach einer kurzen Pause in Richtung Göckelmühle weitergehen konnten. Von dort folgten wir dem Weg parallel zur alten Bahntrasse in Richtung Bliesen und bogen dann nach links zum Wallesweilerhof ab. An der Annenkapellet läuteten wir beim Einzug zaghaft die Glocken. Es wurde recht eng in der Kapelle, aber irgendwie fanden wir alle Platz. 

Durch den Wendalinuspark ging es dann wieder - den Wendelsdom immer vor Augen - in Richtung St. Innenstadt, wo wir im Pfarrgarten unseren Abschluss machten. Eine Pilgerin sagte, wenn man in einer Gruppe geht, merkt man gar keine Müdigkeit, und die Pausen mit Liedern und den Impulsen, lassen die Füße fast von alleine laufen.

Alles in allem war das ein gelungener Tag, der noch lange nachwirkte.

Anne Geiger